„Fuoco“ hinterm Haus – WARUM?

Ich hatte den ganzen Nachmittag im Paradiso di Charlie einen großen Olivenbaum geschnitten und fuhr so gegen 17:00 Uhr Richtung Ventimiglia di sicilia. Unterhalb der letzten Kurve vor Carlos Haus brannte ein gewaltiges Feuer. „Da verbrennt wohl einer wieder den Schnitt seiner Olivenbäume!“ dachte ich so bei mir und dann, dass ich den Schnitt bei Carlo auch noch schreddern muss. „Naja, die wissen ja wie mit Feuer umgehen!“

So gegen 19:00 Uhr, als ich aus dem Haus ging, roch es stark nach Feuer und als ich nach oben ging, waren auch deutliche Rauchwolken zu sehen. Und über dem Dach, am Berg sah ich es dann.

Es war zunächst nur ein heller Schein, der von der anderen Seite des Hügels kam und dann flammte es immer wieder stark auf und kleine Feuernester hüpften den Berg hinauf. Der Wind tat sein Teil dazu. Ich hoffte, dass er das Feuer nicht nach unten zu mir treibt. Nach oben, das weiß ich mittlerweile ist weniger gefährlich, da es oben in aller Regel erlischt. Es war schon ein gewaltiges Schauspiel, bei dem ich schon auch ein mulmiges Gefühl hatte. Erst als dann so gegen 21:30 Uhr es absehbar war, dass es wohl nicht mehr weiter macht, konnte ich ganz beruhigt ins Haus.

Aber die ungeklärte Frage bleibt: WARUM macht man das hier so? Und warum scheint das auch keinen zu interessieren, dass große, mehrere Hektar Land verkohlt zurück bleibt.

Gut, die Natur erholt sich hier unglaublich schnell wieder, doch … ?

Heute bei Tag konnte man dann doch die verkohlte Fläche deutlich sehen.

Nochmals von der selben Stelle auf fotografiert.

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